Hazel McNellis

Books are my world

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How to Write Naturally

fictionwritingtips:

Trying to figure out what your style is isn’t as hard as it might seem. I’ve seen a lot of writers get asked questions like “how did you develop as a writer?” or “how did you find your style”, so I feel like this is a topic I should talk about. If you stop stressing out about it, it will all…

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Third Person Omniscient

thecharactercomma:

A step away from the more common “limited” viewpoint, omniscience places the narrator in a position of all-knowing and all-seeing power. The narration can easily jump from MC Martha to Love Interest Lucy to George the Cashier, within the same chapter and often without…

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Exklusiv-Schmankerl 8

++++ Exklusiv +++ Exklusiv +++ Exklusiv +++

Sydney erwachte mit dem Wissen, dass etwas mit ihr nicht stimmte, ganz und gar nicht in Ordnung war. Schmerzhafte Krämpfe ließen sie sich zusammenkauern. Schweiß trat ihr auf die Stirn und sie stöhnte dumpf in das Kissen an ihrer Wange. Was war los, fragte sie sich am Rande des Bewusstseins. Der Schmerz fuhr ihr unerträglich durch die Gedärme, glich einer wütenden Schlange, die sich ihrer bemächtigte. Angst erfüllte Sydney. Schiere Angst war es, die sie schreien lassen wollte. Doch statt eines Schreis kam nur ein Flüstern, heiser und zwischen zusammengekniffenen Zähnen hervorgebracht, aus ihrem Munde: „Damian“ Nichts würde sie mehr beruhigen, nichts mehr helfen, als die tröstliche Stärke, die ihr Mann mit seiner puren Gegenwart ausstrahlte. Warum war er nicht neben ihr im Bett? Wo war er? Durch die drohende Schwärze um sie herum, runzelte sie die Stirn.

Der Gedanke, dass Damian die Nacht woanders zubrachte, als neben ihr im gemeinsamen Ehebett, ließ sie die Augen zusammenkneifen. Nicht bloß, weil eine neuerliche Schmerzenswelle durch ihren Unterleib zuckte, sondern vielmehr aus dem Versuch heraus, die eifersüchtigen Gedankenstränge zurück in die hinterste Ecke ihres Gehirns zu verbannen.

Wieder stöhnte sie vor Schmerz auf; lauter diesmal. Was war nur mit ihr los? Was geschah mit ihr? Der Schweiß floss ihr in Strömen über den Körper. Das dünne Hemdchen mit dem sie bedeckt war, war bereits durchtränkt davon und klebte unangenehm auf ihrer Haut. Ächzend rollte sich auf die Seite des Bettes und schwang unter Tränen die Beine über die Bettkante.

Hilfe war es, die sie jetzt brauchte. Dieser einzelne Gedanke war alles, das ihr klar vor Augen stand. Dies, und Damian.

Ihre nackten Sohlen berührten den Boden. Der kühle Luftzug kroch ihr die Beine hinauf und ließ sie frösteln. Ihre Zähne wollten klappern, doch sie biss sie fest aufeinander und richtete den Blick auf die Tür. Hilfe. Warum kam niemand, um ihr zu helfen? Sie schluchzte und krümmte sich, als neue Krämpfe durch ihren Leib zuckten. Ihre Hände umklammerten den Bettpfosten und sie kniff die Augen zusammen. Der Schmerz ließ schwarze Punkte vor ihren Augen tanzen. Sie würde doch wohl nicht etwa ohnmächtig werden, ging es ihr verschwommen durch den Kopf. Nein, Sydney, wage es ja nicht!

Langsam schlurfte sie zur Tür. Auf halber Strecke – ihre nackten, eiskalten Füße verließen eben den dicken Teppich, auf dem das Bett stand – explodierte der Schmerz jäh in ihrem Innern. Sie fand keinerlei Halt, an dem sie sich hätte stützen können. Ihre Finger griffen ins Leere, ihre Beine gaben unter ihr nach. Die Punkte vor ihren Augen vereinten sich zu undurchdringlichem Schwarz, als sie zu Boden stürzte und Bewusstlosigkeit Sydney einholte, um den unerträglichen Schmerz endlich auszublenden.

+++ Ende der Leseprobe +++

© Hazel McNellis, Juli 2014

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~ Aktuelle Entwicklungen ~

Hallo liebe LeserInnen,

es ist doch immer wieder erstaunlich, wie rasch eine Woche vergeht! Nun ist schon wieder Sonntag und es ist Zeit, euch mit den neusten Nachrichten aus meiner Schreiberhöhle zu versorgen. :)

Fortschritt

Seit vergangenen Sonntag sind ein paar Tausend Worte der Korrektur von “Magie der Welten” hinzugekommen, sodass ich jetzt bei sage und schreibe ~ 53,000 Worten stehe. :) Sydneys und Damians Schicksal verdichtet sich und es wird spannend. Auch heute habe ich wieder eine Leseprobe für euch im Gepäck, die ich nach diesem Beitrag veröffentlichen werde. :)

Wie läuft es?

Nun, zurzeit ist es ja so, dass ich für wichtige Prüfungen lernen muss und daher leider nur wenig Zeit für die Überarbeitung des Manuskriptes erübrigen kann. Aber, hey, ich berichtete ja schon, dass ich unter die Gattung der Jogger gegangen bin und Freitag war es dann soweit: Ich habe meine ersten 5 km geschafft! \o/ Hinzu kommt, dass ich mein Wochenziel - 1 kg abzunehmen - annähernd erreicht habe (Gut, es sind “bloß” 900 g, aber wer wird denn hier kleinlich sein?!). \o/ Man könnte also fast behaupten, dass ich eine ziemlich erfolgreiche Woche hinter mir habe.

Apropos: Laufen

Ich habe außerdem festgestellt, dass es mir tatsächlich viel Freude bereitet, joggen zu gehen. Lange Zeit war es ja eher so, dass mir keine Sportart so recht zugesagt hat, aber ich glaube, das Joggen war ein sprichwörtlicher Schuss ins Schwarze. :D Als ich Freitag die 5 km gelaufen bin, habe ich auch zum erstenmal so eine Ahnung davon bekommen, was begeisterte Läufer meinen, wenn sie sagen, das Laufen sorgt für einen freien Kopf. :) Davon abgesehen habe ich den Eindruck, dass 90% der Menschen, die einem währenddessen begegnen, unglaublich freundlich gesinnt sind; bereits zum 2. Mal wurde mir von wildfremden Leuten ein guter Morgen gewünscht! :D
Und wer weiß? Vielleicht wird meine Kreativität ja bei der ganzen sportlichen Aktivität auch ein wenig angekurbelt? ;D

Wo sehe ich mich in 5 Jahren?

Zur Zeit blicke ich ziemlich frohen Mutes in die Zukunft, ehrlich gesagt. Klar, man hat mal seine schlechten Momente oder Tage, aber das vergeht und das Positive überwiegt. :) Daher meine ich, die Frage nach der Zukunft im Moment auch beantworten zu können. Ich denke, in 5 Jahren - wenn ich also Mitte 30 bin - werde ich auf diverse Romane zurückblicken können und ein abgeschlossenes Studium in der Tasche haben. :) Entweder werde ich dann noch weiter in einem Hörsaal sitzen oder bereits vor einer Schulklasse stehen oder - im allergrandiosesten Fall - die Tage mit dem Schreiben meiner Romane zubringen können. ;D
So oder so glaube - nein, hoffe - ich, dass ich damit nicht ganz so falsch liege. :))

Apropos: Romane

Erst gestern kam mir erneut eine Idee für einen neuen Roman. Und ich wage zu behaupten, dass sie unglaublich toll klingt. ;D Natürlich mag ich jetzt nicht ganz so viel darüber verraten, außer: Es wird definitiv paranormal, romantisch und historisch! :D Am liebsten würde ich direkt mit der Planung und Umsetzung meiner Ideen beginnen… Aber nun ja. Es müssen leider andere Prioritäten gesetzt werden dieser Tage. ;D Ich glaube jedenfalls, so schnell wird mir der Stoff für Geschichten nicht ausgehen. :)

Bis nächsten Sonntag,
eure Hazel :)

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Anonym fragte: What are some things you think a writer should keep in mind before beginning revisions on their manuscript?

queryquagmire:

This is a great question! I’m surprised nobody has asked it yet.

Revision is not for the faint of heart. It takes a lot of courage, chutspah, and balls/ovaries of solid granite to rip something to shreds after you slaved over it for months. But it is a necessary part of the writing process and to skip it is to say good-bye to your dreams of publication. Why?

Because first drafts blow.

Seriously. There is no such thing as a perfect first draft. It is a mythical creature native to the magical land of Wishfulthinkia. I don’t care if your name is Virginia Woolf and you can spout better prose in your sleep while wearing a mouth retainer than most authors will write in their lifetime. Your first drafts still suck.

And that’s why we revise. So stop arguing with me and just do it. Now, without further ado, here are some things I think writers should keep in mind before they dive into their revisions:

  1. No change is permanent. You can try a particular scene nine different ways before deciding on which way works best. You can change a character as many times as you want and eventually go back to the first iteration. So if you’re terrified that something new will actually be worse than what you had in the first place, fear not. You are not locked into any changes you make. You have no excuse not to try something crazy or experimental.
  2. No one is reading over your shoulder. It’s just you and the words on the page. So don’t be afraid or embarrassed to try something freaky. If it doesn’t work out, no one has to know it happened. No one has to know that you named a character “Dr. Sexy” for 78 pages before you picked a name for him. 
  3. Save each draft as a separate document. Not only is it smart to make back-ups, but if you delete something that you end up wanting to keep, you will have only to go back and pluck it from an earlier draft. Some authors even start writing the next draft from scratch, rather than copying and pasting from the original.
  4. Join a workshop/get a writing buddy/hire an editor. Outside feedback is essential to the writing process. If you’re writing in a vacuum, you will have no idea if your story actually works for an audience, or if it’s just an echo chamber of stuff you like. Writing buddies will also help identify flaws that you never noticed because after reading your own work seventeen times, it starts to look like ancient Aramaic. Don’t make the mistake of hiding away in your basement for draft after private draft. Get feedback after every draft, or even after every chapter of a single draft.
  5. Don’t ignore feedback just because you don’t like it. In fact, if you recoil in horror at a particular bit of advice, that’s a sign that you should probably examine it further. Question why you react to certain advice. And if you find that you only accept advice that sounds nice, well then you’re a spineless coward who should have her word processor taken away.
  6. Work on a schedule. Writing and revising is work. Act like it. Schedule regular breaks and commit to set time periods in which you will work on your writing. Not only will this make you more serious about the revision process, it’ll help you avoid needless procrastination. 
  7. "Kill your darlings." If you’ve ever read a single blog or book about the art of writing, you’ve heard this one. For the uninitiated: it means you need to be willing to sacrifice parts of the story that you love or that you worked really hard on in order to benefit the story as a whole. Really like that random flashback you wrote about Dr. Sexy’s time in med school, but it doesn’t actually provide any insight into the character or further the plot of the book? Cut it. Just love that plucky sidekick who is actually pretty useless and only serves to muck up already dense conversations? Give ‘em the axe. Then forget about them. Your story will be better for it.
  8. There’s no such thing as “perfect,” only “good enough.” You’re never going to get it exactly right. That way lies madness. But you can get close. And that’s what you should be shooting for. If you embrace perfectionism, you’re never going to get the damn thing in the hands of a publishing house. You’ll just be revising till the day you die.
  9. There is a difference between revising and copyediting and you should not do them at the same time. I know it’s hard to ignore typos in your work. You want to correct them as soon as you come upon them. To resist is painful. But you know what? Don’t. The process of editing naturally flows from the macro to the micro. Start with the big-picture editing: rewriting scenes, adding characters, revising whole conversations, changing the ending. Then work your way steadily down to the nit-picky edits: consistency of character names, making sure you’ve got your timeline straight, making sure your geography makes a lick of sense. Next work on your prose: making it sound pretty and poetic, using your writing tone to reflect the mood of a particular scene. Then and only then can you start editing for spelling, grammar, and syntax. If you start out by copyediting you’ll be wasting time in two ways: 1) You’ll be spending extra time reading line by line to catch errors that you could spend reworking the meat of the story, and 2) You run the risk of perfectly editing a chapter only to realize you need to rewrite 90% of it. So resist the urge to copyedit when you start revising.
  10. "But that’s how it happened in real life"/"But that’s how I first imagined it" is no excuse for shitty writing. The truth is stranger than fiction because fiction has to make sense. So if the plot seems far-fetched, or if it strains belief, or if your readers say it just doesn’t make any fucking sense, don’t be afraid to change it. In fact, you must change it. I don’t care how sentimentally attached you are to the original version. The exception to this rule is of course nonfiction, in which you should never deviate from the facts because that is called lying.

I now open it up to the whole class: what do you guys keep in mind before you start revising your manuscripts? How do you prepare for the arduous task? 

~QQ